Wir bieten tolle Alternativen zu Alpakawanderungen in der Schweiz
In der Schweiz leben heute rund 5'000 Alpakas, verteilt auf Höfe in der Deutschschweiz und der Romandie – von Bern und dem Wallis bis ins Appenzellerland. Was vor zwanzig Jahren noch eine kleine Nische war, ist heute eine lebendige Szene mit einem vielfältigen Angebot rund ums Alpaka.
Alpakawanderungen in der Schweiz
Eine Alpakawanderung ist kein gewöhnlicher Spaziergang. Du hältst die Leine, das Alpaka entscheidet das Tempo – und irgendwo dazwischen passiert etwas Schönes. Viele Höfe bieten geführte oder selbständige Wanderungen durch Wiesen, Wälder und hügelige Landschaften an, manchmal auch kombiniert mit Grillen, Fondue oder einem Lagerfeuer am Abend.
Angebote gibt es in vielen Kantonen: Zürich, Bern, Luzern, Aargau, St. Gallen, Wallis und viele mehr. Die Preise liegen je nach Dauer und Gruppengrösse bei etwa CHF 40–50 pro Person für zwei Stunden.
Wir von Alpaka Erlebnisse empfehlen dir Spaziergänge, bei denen der Hofbesitzer dabei ist. So lernst du die Tiere wirklich kennen, erfährst alles aus erster Hand – und die Alpakas sind in einer vertrauten Umgebung mit einer Person, der sie vertrauen. Das macht den Unterschied.
Alpakahöfe in der Schweiz – was sie anbieten
Die Schweizer Alpakahöfe haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Heute gibt es verschiedene Schwerpunkte:
Erlebnisse & Tourismus Neben klassischen Wanderungen bieten viele Höfe Alpaka-Yoga, Malen auf der Weide, Foto-Shootings, Picknick und Patenschaften an. Wer einem Alpaka besonders nahekommen möchte, kann über eine Patenschaft eine langfristige Verbindung aufbauen.
Wolle & Produkte Alpakawolle gilt neben Kaschmir als eine der edelsten Naturfasern weltweit – unglaublich weich, wärmend und hypoallergen. Viele Höfe scheren ihre Tiere einmal jährlich und verarbeiten die Wolle zu Socken, Schals, Mützen, Decken und Pflegeprodukten. Alpakas gibt es in bis zu 18 natürlichen Farben, was die Wolle besonders vielseitig macht.
Zucht Einige Höfe in der Schweiz betreiben neben ihrem Erlebnisangebot auch Alpaka-Zucht. Die Tiere werden im Herdebuch des Vereins Neuweltkameliden Schweiz (NWKS) registriert.
Landschaftspflege Alpakas sind sanfte Weidegänger, die Gras gleichmässig abgrasen, ohne die Grasnarbe zu beschädigen. Sie eignen sich hervorragend zur naturnahen Landschaftspflege und werden deshalb auf vielen Höfen bewusst als schonende Alternative zu anderen Weidetieren eingesetzt.
Alpaka-Therapie Alpakas sind ruhige, einfühlsame Tiere und werden deshalb zunehmend als Therapietiere eingesetzt – bei Menschen mit psychischen oder körperlichen Beeinträchtigungen, aber auch einfach für alle, die mal tief durchatmen möchten.
Faszination Alpaka – warum alle diese Tiere lieben
Alpakas sind keine Kuscheltiere im klassischen Sinne – sie sind Fluchttiere, die Distanz mögen. Und trotzdem, oder vielleicht genau deshalb, zieht jede Begegnung mit ihnen etwas in einen Bann. Wer ruhig bleibt, darf die Nähe geniessen. Wer loslässt, bekommt mehr zurück. Das Alpaka lehrt uns, im Moment zu sein – ohne Agenda.